Projekt Tierschutzlehrer

Tag für Tag sehen wir die Not der Tiere in unseren Partnertierheimen im In- und Ausland und setzen uns dafür ein, diese nachhaltig zu lindern. Wir sind bemüht, Menschen dafür zu gewinnen, einem Tier aus dem Tierschutz ein neues Zuhause zu geben und klären u.a. über den illegalen Tier- und Welpenhandel auf.

Während inländische Tierheime für Besucher stets zugänglich sind und die Menschen sich die Situation der Tiere vor Augen führen können und von den Schicksalen berührt werden, leben viele Millionen andere Tiere abgeschirmt von der Öffentlichkeit unter unvorstellbar schlimmen Verhältnissen.

Sogenannte Nutztiere wie beispielsweise Hühner, Schweine und Kühe fristen ihr Dasein unter qualvollen Bedingungen, um für den Menschen Milch, Eier, Fleisch, Leder und vieles mehr hinter verschlossenen Türen zu produzieren. Verarbeitet und in hübschen Verpackungen landen diese dann im Handel. Dort werden sie von Menschen gekauft, die oftmals kein Wissen über den Ursprung dieser Waren besitzen oder dieses Wissen erfolgreich verdrängen. Denn es ist nicht nur in Deutschland weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert, das so genannte Nutz-Tiere zu missbrauchen sind, während andere Tiere zuhause geliebt und verwöhnt werden.

Unser großes Anliegen ist deshalb uns auch für diese Tiere einzusetzen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Vor allem Kindern und Jugendlichen möchten wir einen (altersgerechten) Einblick in das Leben dieser Tiere geben und Alternativen aufzeigen. Zu diesem Zweck haben wir bereits erfolgreich ein Tierschutzlehrer-Seminar absolviert und erlernt, wie wir anschaulich und altersgerecht über Massentierhaltung aufklären und alternative Haltungsformen sowie Alternativen zu besagten Produkten, auch hinsichtlich des Gesundheitsaspektes, präsentieren können.

Nun möchten wir unser Tierschutzlehrer-Projekt starten und beispielsweise in Kindergärten, Schulen und Jugendvereinen Seminare und Workshops zum Thema Massentierhaltung veranstalten. Zur erfolgreichen Umsetzung unseres Projektes gehört ebenfalls die Errichtung jeweils eines Hühnergeheges an mehreren unserer Lokationen in NRW. Dort wird neben der artgerechten Unterbringung der aus der Massentierhaltung übernommenen Tiere auch außerschulische Workshops für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden. Dazu gehört die Anschaffung eines Bauwagens mit Kochvorrichtung, um die erlernten alternativen Ernährungsmöglichkeiten direkt mit den Teilnehmern praktisch umzusetzen.

Für einen erfolgreichen Start benötigen wir finanzielle Mittel in Höhe von mind. 15.000€, um auch die Situation der notleidenden sogenannten Nutztiere nachhaltig verbessern zu können und einen gesellschaftlichen Wandel in Hinblick auf die Praktiken und die Akzeptanz von unter anderem der Milch-, Eier-, Fleisch- und Lederindustrie anzuregen. Wir würden uns deshalb riesig über eine Unterstützung unseres Projektes freuen, da Tierschutz für uns nicht bei Hunden und Katzen aufhört.

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