Aufsteh´n! Gegen den Hundemord bei Großveranstaltungen!

Aufsteh´n! Gegen den Hundemord bei Großveranstaltungen!

UPDATE Februar 2018:

Und wieder nix gelernt:  Auch Russland wird für die WM in den Austragungsorten unfassbare 2 Millionen Straßentiere – Hund, Katzen und selbst Vögel – töten, um König Fussball einen sauberen Empfang zu bereiten. Die größte Petition dagegen findet Ihr unter dem folgenden Link:

#BloodyFIFA2018

 

UPDATE Februar 2017:

Auch zum Eurovision Song Contest (ESC) werden Gerüchten zu Folge die Hundefänger/-killer wieder vermehrt tätig. Und obschon die European Broadcasting Union (EBU) nicht müde wird, zu beteuern, dass es keine Zusammenhänge zum ESC gäbe, gibt es Hinweise von Animal Rights CH/FR, dass genau dies eben wieder in Kiew passiert.

 

Aufsteh´n! Gegen den Hundemord bei Großveranstaltungen!

Achtung Lesertest: Was genau gibt es dazu derzeit von Animal Rights? Naja, egal – jedenfalls gibt es, wie üblich, auch einige aktuelle Petitionen dazu:

Dass jedoch diese Informationen nicht alle glaubhaft sind, recherchiert gerade unsere Sandra Lück – die auch die Proteste gegen das barbarische Gänsereiten weiter vorantreibt –  in ihrer Eigenschaft als Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei und Leiterin BAK Praktischer Tierschutz:

Hundetötung in der Ukraine?

Aktuell erhitzen Nachrichten rund um den Eurovision Song Contest (ESC) die Gemüter der Tierschützer.

Viele verschiedene Petitionen wurden ins Leben gerufen, in denen ein Verbot der Tötung von Straßenhunden in Kiew für die Medienveranstaltung gefordert wird, schlimme Bilder von vergifteten und erschlagenen Hunden machen die Runde und weisen auf angebliche Massentötungen hin.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wurde vielfach gebeten, die Verantwortlichen zu kontaktieren und den Bürgermeister von Kiew aufzufordern, den Auftrag zur Reinigung der Stadt von Straßentieren zurückzuziehen, Petitionen zu teilen und etwas zu unternehmen.

Unser Bundesarbeitskreis Praktischer Tierschutz befasst sich bereits seit langer Zeit mit den verschiedenen Auflagen und Gesetzen zur Tötung von Heim- und Straßentieren innerhalb der EU, sowie in Drittländern.

Über die Recherchen und Kontakte zu Aktiven im Ausland, so auch in der Ukraine, bezieht der BAK nun Stellung:

„Natürlich werden auch in der Ukraine Hunde von sogenannten privaten Dog-Catchern gejagt, gefangen, getötet. Dies geschieht das ganze Jahr über, wie in vielen anderen Ländern.

Es gibt jedoch keinen städtischen Auftrag zur Tötung für den ESC. Das ist eine Fehlinformation!

Der Bürgermeister von Kiew hat nie die Tötung beauftragt, auch kein anderes städtisches Organ.

Bilder und Videos, die aktuell im Umlauf sind, um die angeblichen Massentötungen vor Ort zu zeigen, stammen hauptsächlich aus Rumänien oder aus dem Jahr 2012, als es den tatsächlichen Auftrag zur Reinigung für die Fußball-EM gab.

Die Menschen werden aktuell nicht nur gegen die ukrainische Regierung aufgestachelt, was für den Tierschutz vor Ort und die Verhandlungen mit den städtischen Verantwortlichen fatale Folgen haben kann.
Außerdem werden aktuell auch Spendengelder mit dem angeblichen Kampf gegen die Massentötungen generiert.

Vereine wie beispielsweise PAWU – Protect Animals With Us e.V. , die in der Ukraine tätig sind, oder gar prominente Tierschützer, wie Maja Prinzessin von Hohenzollern, die gute Kontakte zu Herrn Klitschko pflegt, versuchen bereits verzweifelt über die Tatsachen aufzuklären, bislang jedoch scheinbar ohne Erfolg.
Die Berichte werden immer schauderhafter .

Es ist inzwischen die Rede von bis zu 30.000 Tieren, die rund um den Veranstaltungsort getötet werden sollen.

In ganz Kiew gibt es jedoch keine 2000 Straßenhunde mehr!

Wir bitten alle Tierschützer, die nun ihr Augenmerk auf die Ukraine gerichtet haben, die Falschinformationen zum ESC nicht
weiter zu verteilen und besonders achtsam zu sein, an wen sie ihr Geld spenden.

Es gibt viele Vereine mit tollen Impf- und Kastrationsprojekten vor Ort, die auf Unterstützung angewiesen sind.
Bitte setzen Sie auf serlöse Recherchearbeit!“

Sandra Lück / Leiterin BAK Praktischer Tierschutz

In diesem Zusammenhang auch interessant: die Statements der Präsidentin der Kiewer „Tierschutzgruppe“ (Киевское общество защиты животных) Asia Serpinskaja.

Und natürlic das Bollwerk gegen Fake News, die Recherche-Plattform mimikama.at zum Thema.

Daher nochmal die eindringliche Bitte:

Glaubt nicht jeden, aus alten Berichten und falschen Zusammenhängen zurechtkopierten Quatsch, den Wichtigtuer und professionelle Mitleidsspendensammler verbreiten, sondern lest neben der Überschrift auch mal den Text, achtet auf Datumsangaben, sucht nach Quellen und Belegen und helft, wenn es sich als real herausstellt, den Organisationen vor Ort, die geprüft und vertrauenswürdig sind. Erkundigt Euch, recherchiert selbst oder kontaktiert Behörden und Verbände – das Internet ist mächtig! Nutzt es zur Kommunikation MITeinander und gegen FakeNews!

 

UPDATE Januar 2016:

Die SWR-Journalistin Stefanie Fink hat einen eindrucksvollen Film zur – leider immer noch aktuellen – Situation der Straßenhunde in Rumänien geschaffen: „HUNDELEBEN – Der Film“

„Seit Rumäniens Regierung im September 2013 mit dem sogenannten Tötungsgesetz die Jagd auf die landesweit geschätzten 2 Millionen Tiere offiziell eröffnet hat, kennt die Brutalität keine Grenzen mehr. Die Streuner werden gefangen und in schreckliche Sammellager gebracht, die sie in der Regel nicht mehr lebend verlassen.

Ein mafiaähnliches System verdient gut auf dem Rücken der Tiere. Korrupte Bürgermeister, dubiose Privatfirmen, skrupellose Hundefänger, der Sumpf, in den die lokale Polizei oft involviert ist, zieht sich bis in die obersten Veterinärbehörden. Steuergelder in Millionenhöhe, die laut Gesetz für das tierschutzgerechte Einfangen, die Unterbringung und Versorgung der Hunde in städtischen Tierheimen und nach Zweiwochenfrist fachgerechtes Einschläfern durch einen Tierarzt genutzt werden sollen, versickern in dunklen Kanälen, während die Hunde in den Tötungsstationen sich vor Hunger gegenseitig fressen.

Gegen diese grausame Praxis lehnen sich Tierfreunde aus ganz Europa auf, allen voran der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, der versucht, auf juristischem Weg gegen das Tötungsgesetz vorzugehen. Mit ihrem verzweifelten Kampf für die Hunde bringen die Tierschützer auch ihre Sehnsucht nach einer Wertegesellschaft und einem funktionierenden Rechtsstaat zum Ausdruck.“

Danke für Deine Arbeit!

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UPDATE Juni 2015:

…das Töten geht weiter

UPDATE Oktober 2013:

…und es geht weiter

 

Willst Du was dagegen tun?

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Hier zeigen wir Dir 8 einfache Wege, auch ohne Geld zu helfen!

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