Wenn man/frau sich entschieden hat, Pflegestelle zu werden, also einen Teil seiner Zeit und Energie in den aktiven Tierschutz zu investieren, sind die Wege dorthin so vielfältig wie die Beweggründe, die dahinter stecken.

Idealerweise haben Sie bereits Erfahrung mit Hunden. Wir suchen Pflegestellen für Welpen, kleine, aber auch große Hunde. In NRW brauchen Sie für letztgenannte den so genannten 40/20er Sachkundenachweis (SKN), in Niedersachsen wird ein SKN für alle Hunde benötigt. Für deutsche sogenannte „Listenhunde“-Notfälle suchen wir auch immer Menschen, die auch für diese Tiere einen Nachweis haben.

Aber auch wenn Sie über keine langjährigen Erfahrungen verfügen, haben wir immer auch „Einsteigerhunde“, die wir Ihnen zur Pflege anbieten können – wir freuen uns daher über jede Unterstützung!

  1. Am Anfang jeder Zusammenarbeit steht bei uns ein ausführliches Gespräch über Ihre Lebens- und Wohnsituation, sowie Vorlieben und Einschränkungen bei der Tätigkeit.
  2. Darauf folgt ein Termin für eine Vorkontrolle. Diese wird bei Ihnen vor Ort durchgeführt und dauert in der Regel ca. eine Stunde. Hierbei werden beispielsweise der Garten auf Sicherheitsaspekte hin oder das Treppenhaus auf Begehbarkeit für Handicap-Tiere untersucht.
  3. Nach Eingang des VK-Fragebogens kann es bis zu einer Woche dauern, bis Sie den (hoffentlich positiven) Bescheid bekommen. Meist erfolgt eine Benachrichtigung jedoch schon am gleichen Tag.
  4. Sobald ein Notfellchen mit Ihren Merkmalen übereinstimmt, werden Sie mit allen notwendigen Informationen zu dem Tier benachrichtigt und können dann entscheiden, ob Sie es bei sich aufnehmen möchten. Wir legen großen Wert darauf, einen Hund passend zur jeweiligen Pflegestelle auszusuchen.
  5. Wenn Sie sich für ein Tier entschieden haben, wird ein entsprechender Pflegestellenvertrag zwischen dem Verein und Ihnen geschlossen und Sie werden bis spätestens drei Tage vor Ankunft von uns bei Ihrem zuständigen Veterinäramt als unser Kooperationspartner angemeldet.
  6. Am Tag der Ankunft bekommen Sie das Notfellchen dann geimpft und gechipt und i.d.R. mit Leine/Halsband/Geschirr übergeben.
  7. In den folgenden Tagen werden wir engmaschig in Kontakt bleiben, um etwaige Fragen zu klären. Eventuell notwendige Tierarztbesuche können so im Vorfeld besprochen werden und wir können die entsprechenden Veterinäre nach Absprache proaktiv mit Kostenübernahmebescheinigungen versehen, so dass Ihnen im Fall des Falles keine Kosten entstehen.
  8. Die Suche nach Endstellen für die Pfleglinge läuft zeitgleich: alle Tiere werden von uns bereits vor Transportbeginn über verschiedene Kanäle unserer Netzwerke aktiv beworben. Daher variiert die durchschnittliche Pflegezeit – abhängig von Alter und „Popularität“ des Tieres sowie Standort und Erreichbarkeit der Pflegestelle von wenigen Tage bis zu mehreren Wochen.
  9. Wenn dann der Kreis der InteressentInnen – ebenfalls durch Gespräche und Vorkontrollen – etwas „ausgedünnt“ ist, werden mit der PS zusammen die ersten Kennenlern-Termine vereinbart. Meist ist – Dank der guten Vorauswahl – bereits der erste Termin ein „Volltreffer“ und der Pflegi kann am nächsten Tag vermittelt werden.

Viele unserer über 40 angemeldeten Pflegestellen in ganz Deutschland arbeiten inzwischen als „Dauerpflegestellen“ mit uns im Team zusammen, d.h. sie nehmen direkt nach erfolgreicher Vermittlung bereits den nächsten „Pflegi“ in Empfang. Sollten Sie auf Ihre Fragen hier auf unseren Seiten keine zufriedenstellenden Antworten finden, nehmen Sie doch einfach und unkompliziert direkt Kontakt zu uns auf. Auf was Sie sich beim jeweiligen Pflegling alles einstellen sollten, sagt Ihnen am besten ein echter 

 

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